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Italien. Menschen fliehen vor Erdrutschen

Italien. Menschen fliehen vor Erdrutschen
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Wegen schwerer Erdrutsche müssen immer mehr Menschen in Süditalien in Sicherheit gebracht werden. In der Region Kalabrien wurde die Räumung des Dorfes Maierato eingeleitet. Mehr als 2.300 Menschen sind vorübergehend in Gebäuden der Polizeischule und einer Sporthalle untergebracht.
Heftige Regenfälle haben zu den Erdrutschen geführt. Und es soll weiterregnen.

“ Ich habe Angst. Alles bewegt sich, “ sagte ein Anwohner dem Radioreporter. Viele Dorfbewohner haben ihre Häuser ohne Baugenehmigungen errichtet. Laut italienischem Landwirtschaftsverband liegen in Kalabrien fast 100 Prozent der Ortschaften auf gefährdetem Gebiet.
In Sizilien rund um die Hafenstadt Messina sind es 84 Prozent.

In San Fratello im Westen der Hafenstadt mussten 2.000 der 4.000 Bewohner in Sicherheit gebracht werden.Die Menschen versuchen ihr Hab und Gut zu retten. Ein Anwohner fragt:
“ Wo sollen wir nur mit all unseren Sachen hin?” Und eine in Tränen aufgelöste Frau meint: “Ich verliere gerade alles. Alles was wir in 50 Jahren Arbeit angeschafft haben. Mein Haus wackelt.”

Der Regionalpräsident rief den Katastrophenzustand für den Großteil der Provinz Messina aus. Im vergangenen Oktober hatte ein von Starkregen verursachter Erdrutsch südlich von Messina 37 Menschen in den Tod gerissen.

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