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Ruhe im Niger

Ruhe im Niger
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Einen Tag nach dem Militärputsch im westafrikanischen Niger herrscht relative Ruhe.
Schulen, Banken, Märkte sind geöffnet.´
Wo sich der gestürzte Präsident Mamadou Tandja aufhält ist unklar. Die Afrikanische Union verurteilte den, wie sie sagt “verfassungswidrigen Machtwechsel und verlangte die sofortige
“Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung.”

Ein Militärsprecher sagte im staatlchen Fernsehen, das Land werde von einem “Rat zur Wiederherstellung der Demokratie” geleitet. Die Verfassung sei nun ungültig und alle öffentlichen Institutionen aufgelöst. Die Junta wolle des Land zu einem “Beispiel für Demokratie und gute Regierung” machen.

Präsident Mamadou Tandja hatte sich 1999 an die Macht geputscht. Im vergangenen Jahr hatte er Parlament und Verfassungsgericht aufgelöst, weil sie sich weigerten ihm eine dritte Amtszeit zu ermöglichen.

Der afrikanische Binnenstaat ist gut drei Mal so groß wie Deutschland. 13 Millionen Menschen leben dort, 70 Prozent von ihnen unter der Armutsgrenze.
Noch herrscht eine Ausganssperre im Land. Die Grenzen und der internationale Flughafen blieben gesperrt.

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