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Bischofskonferenz entschuldigt sich für Missbrauch

Bischofskonferenz entschuldigt sich für Missbrauch
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Die Deutsche Bischofskonferenz hat die Opfer sexuellen Missbrauchs an katholischen Schulen öffentlich um Vergebung gebeten. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger befürchtete allerdings, dass viele Missbrauchsfälle nicht mehr strafrechtlich geahndet werden können, weil sie verjährt sind. Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch sagte, sexueller Missbrauch sei ein abscheuliches Verbrechen. Er unterstütze die Worte von Papst Benedikt aus tiefer Überzeugung und entschuldige sich bei den Opfern.

Inzwischen sind in Deutschland mehrere katholische Schulen und Einrichtungen als Orte von sexuellem Missbrauch bekannt, fast täglich werden neue Fälle bekannt. Eine grundsätzliche Debatte über die Sexuallehre der katholischen Kirche sowie über das Zölibat – das Keuschheitsgebot für Priester – soll es dennoch nicht geben.