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Griechen reagieren verhalten auf Notfallplan

Griechen reagieren verhalten auf Notfallplan
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Letzter Tag des EU-Frühjahrsgipfels, nach einem Verhandlungsmarathon am Donnerstag.

Am späten Abend haben sich die 16 Euroländer nach langen Debatten auf einen Notfallplan für Griechenland geeinigt. Er sieht bilaterale Kredite der Euro-Länder sowie Kredite des Internationalen Währungsfonds vor – aber nur, falls das verschuldete Land keine Kredite auf dem Kapitalmarkt mehr erhält.

Die Kredite könnten sich im Verhältnis zwei zu eins aufteilen, wobei die Euro-Länder zwei Drittel übernehmen müssten. Während sich der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreu zufrieden zeigte, war die Stimmung in Griechenland am Tag nach der Verabschiedung des Notfallplans eher verhalten.

“Es sieht positiv aus, so wie es dargestellt wird, aber wir haben einen langen Weg vor uns. Das ist ein schwerer Job, wir müssen diszipliniert sein”,

so dieser Passant in Athen. Bislang hat Griechenland noch keinen Antrag auf Finanzhilfe gestellt. Es hofft, dass der Druck der internationalen Finanzmärkte auf das Land nun abnimmt.

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