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Weniger Hoffnung für südkoreanische Seeleute

Weniger Hoffnung für südkoreanische Seeleute
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Verzweiflung und Wut mischen sich bei den Angehörigen der Besatzung des südkoreanischen Militärschiffs, dass am Freitag unter mysteriösen Umständen gesunken ist. Einige hoffen auch zwei Tage nach dem Unglück noch, dass ihre Ehemänner, Söhne oder Brüder lebend gefunden werden, andere wenden ihren Zorn gegen die Regierung in Seoul und werfen ihr Versagen bei der rettung vor.

Ministerpräsident Chung Un-chan ist unterdessen auf der Baengnyeong-Insel im gelben Meer eingetroffen, nahe der Seegrenze zu Nordkorea, wo das Schiff gesunken war. Seitens der Marine hieß es nun, es sei unwahrscheinlich – aber nicht ausgeschlossen, dass Nordkorea in das Unglück verwickelt ist. 46 von 104 Seeleuten werden noch vermisst; wegen der niedrigen Wassertemperaturen gibt es kaum Hoffnung, sie lebend zu bergen.

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