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Volvo geht nach China

Volvo geht nach China
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Die Märkte haben auf den jüngsten Deal in der Automobilbranche positiv reagiert: Der Verkauf von Volvo an Geely ließ die Aktien des chinesischen Konzerns an der Börse in Hongkong zeitweise um fünf Prozent nach oben schnellen. Nach langen Verhandlungen hatte Geely die schwedische Traditionsmarke am Sonntag von Ford erworben. Die Transaktion im Wert von 1,3 Milliarden Euro soll im Herbst abgeschlossen sein. Geely war seit langem auf der Suche nach einer Möglichkeit, stärker in den internationalen Wettbewerb einzugreifen.
 
Für viele Chinesen ist die Transaktion ein positives Signal. “Das ist eine Herausforderung für chinesische Unternehmen, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken”, meint ein Autofahrer. Ein anderer hat freilich leichte Bedenken: “Die Preise für Volvo werden sinken, aber man kann nicht sagen, wie sich das auf die Qualität der Autos auswirkt.”
 
Am Sonntag war das Abkommen offiziell unterzeichnet worden. Demnach hält Ford keine Anteile mehr an Volvo, will aber die Zusammenarbeit in bestimmten Bereichen fortsetzen. Geely-Gründer Li Shufu betonte, dass Volvo weiterhin mit eigenem Businessplan arbeiten werde. Man wolle die Identität der Marke erhalten. Volvo sei ein schwedisches Unternehmen; darum bleibe der Hauptsitz in Göteborg unter schwedischem Management.
 
Die Gewerkschaften hatten gegen den Deal protestiert. Sie befürchten, dass Geely nicht über genug Kapital verfügt, um Volvos Überleben langfristig zu sichern.

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