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EU soll auf Sonne und Wind setzen

EU soll auf Sonne und Wind setzen
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Solarenergie aus Spanien und Windenergie aus Frankreich sollen die Hauptsäulen bei der Stromversorgung werden. Das geht aus einem an diesem Dienstag in Brüssel vorgestellten Bericht der Europäischen Klimastiftung hervor. Die Kosten, erneuerbare Energien in der EU auszubauen und weiterzuentwicklen, werden auf 52 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.

Während Spanien sich zum Haupterzeuger von Solarenergie in der EU entwickeln soll, fällt Frankreich eine Doppelrolle zu: Einerseits als Hauptproduzent von Windenergie, andererseits als Drehscheibe des Stromtransits.

In dem Klimabericht heißt es weiter, dass Sonne und Wind Öl, Gas und Kohle als Energiequellen bis 2050 ersetzt haben sollen.

Der Experte Jules Kortenhorst der Europäischen Klimastiftung erklärte, auf der einen Seite mache man den Weg frei für eine Zukunft, die auf Nachhaltigkeit basiere, auf der anderen Seite für eine Stromversorgung, die verlässlich und günstig sei und die zum europäischen Wachstum beitrage.

Wie der Bericht weiter ausführt, soll Spanien Solarenergie von Nordafrika über Gibraltar in die EU weiterleiten. Für die spanische Staatssektretärin für Klimawandel Teresa Ribera hat diese Zusammenarbeit großes Potential. Sie erklärte, “wir haben die Möglichkeit, die technologische Allianz mit Drittländern zu verbessern, ZU vergrößern und auszubauen, mit Ländern, die weit größere Herausforderungen als Europa meistern müssen, was die Stromversorgung betrifft.”

Als nächstes wird der Bericht der Europäischen Klimastiftung den zuständigen Kommissaren und dem spanischen Industrieminister vorgelegt; Madrid hat zur Zeit die EU-Ratspräsidentschaft inne.