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Kirgisische Übergangsregierung droht mit Bakijew-Verhaftung

Kirgisische Übergangsregierung droht mit Bakijew-Verhaftung
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Die kirgisische Interimsregierung droht damit, den gestürzten Präsidenten Kurmanbek Bakijew festzunehmen, sollte dieser heute nicht zurücktreten.
 
Doch Bakijew hält an seinem Amt fest. In der Hochburg seiner Partei im Süden des Landes, wo sich der Präsident seit dem blutigen Volksaufstand der vergangenen Woche aufhält, versammelte er erneut seine Anhänger um sich.
 
“Ich erkenne die Maßnahmen der Übergangsregierung nicht an. Das sind ihre Aktionen. Ich wurde vom kirgisischen Volk gewählt. Daher respektiere ich die Entscheidungen dieser Regierung nicht, egal, worum es sich handelt”,
sagte er auf einer Kundgebung.
 
Die neue Führung des Landes droht nun mit einem  Spezialeinsatz gegen Bakijew.
 
“Wir haben ein Strafverfahren gegen den ehemaligen Präsidenten eingeleitet. Wenn er heute nach der Kundgebung nicht zurücktritt, werden unsere Spezialeinheiten ihn festnehmen”, eklärte der neue Sicherheitsminister.
 
Bakijew war nach dem Aufstand aus der Hauptstadt Bischkek nach Dschalalabad geflüchtet, wo die Familie des Präsidenten einen einflussreichen Clan hat. Nach Angaben des südkirgisischen Geheimdienstes soll er dort bewaffnete Truppen bilden.

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