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Arabische Liga berät Israels Angriff auf Hilfsflotte

Arabische Liga berät Israels Angriff auf Hilfsflotte
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Die Außenminister der Arabischen Liga sind in Kairo zu Beratungen über eine gemeinsame Reaktion auf die Erstürmung der Gaza-Hilfsflotte durch Israel zusammengekommen.

Im Mittelpunkt der Beratungen steht der Appell an die Vereinten Nationen, Israel zum sofortigen Beenden der Blockade des Gazastreifens aufzufordern. Zu Gesprächen kamen angesichts der Dringlichkeit der Lage auch der US-Sondergesandte für den Nahen Osten George Mitchell und der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmut Abbas zusammen.

Neben dem Aufruf des Palästinensers, die Blockade zu beenden, war seine weitere Hauptforderung, die Einberufung einer unabhängigen Untersuchungskomission zu dem israelischen Angriff auf den Hilfskonvoi.

Die ägyptische Regierung hat inzwischen die Grenze zum Gazastreifen am Übergang Rafah für Kranke und Hilfsgüter geöffnet. Auch Palästinenser, die eine Aufenthaltsgenehmigung für einen anderen Staat haben, wurden durchgelassen. Wie lange die Grenze offen bleiben soll, war zunächst unklar.

Ägyptens Präsident Mubarak war wegen der Schließung des Grenzübergangs schon vor dem Angriff auf die “Solidaritätsflotte” unter Druck geraten.

Mehrere arabische Politiker hatten ihm vorgeworfen, die israelische Blockade des Gazastreifens werde erst durch die Schließung der Grenze nach Ägypten richtig effektiv.

Mubarak hatte den Grenzübergang Rafah nach der Machtübernahme der Hamas in Gaza im Sommer 2007 geschlossen.

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