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Guardian: Autopsie belastet Israel

Guardian: Autopsie belastet Israel
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Wie die britische Tageszeitung “the guardian” meldet, sind die bei der Erstürmung der Hilfsschiffe von israelischen Elitetruppen getöteten neun türkischen Gaza-Aktivisten zum Teil aus nächster Nähe erschossen worden. Dies gehe aus der Autopsie, die der Zeitung vorliege, hervor. Fünf der neun seien durch Kopfschüsse aus nächster Nähe getötet worden. Insgesammt seien 30 Schüsse auf die neun Todesopfer abgegeben worden.

Die Autopsie lasse Zweifel an der israelischen Darstellung, die Soldaten hätten nur zur Selbstverteidigung von der Waffe gebrauch gemacht, aufkommen. Israel widersprach dieser Einschätzung. Die Soldaten hätten nur geschossen, wenn sie sich bedroht gefühlt hätten. Bei Schnellfeuerwaffen würden manchmal mehrere Schüsse abgefeuert. Dies ändere nichts an der Bedrohungslage der Soldaten.