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US-Verbraucherschützer nehmen Happy Meal aufs Korn

US-Verbraucherschützer nehmen Happy Meal aufs Korn
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Das McDonalds Happy Meal könnte bald nicht mehr ganz so happy sein – jedenfalls wenn es nach einer US-Verbraucherschutzorganisation geht. Stein des Anstoßes sind die Spielzeugfiguren, die zu jedem Happy Meal dazugehören und je nach Anlass wechseln – zum Start des neuen Shrek-Films enthält das Happy Meal derzeit kleine Shrek-Trinkgläser. Die Verbraucherorganisation CSPI will diese Werbestrategie nun notfalls gerichtlich unterbinden. “Auf der McDonalds-Webseite heißt es: Sie wollen das Beste für Ihre Kinder – wir auch”, so CSPI-Chef Michael Jacobson. “Das ist Unsinn. McDonalds will Ihr Geld. Und man versucht es auch hintenherum, man will Ihre Kinder manipulieren, um Sie dazu zu bringen, ein McDonalds-Restaurant aufzusuchen.”

Jacobson forderte McDonalds auf, diese Werbepraktik innerhalb eines Monats einzustellen, andernfalls werde man zu Gericht gehen. Bei McDonalds hieß es, das Konzept sei missverstanden worden. 2006 hatten mehrere Fast-Food-Ketten, allen voran McDonalds, umgerechnet mehr als 420 Millionen Euro ausgegeben, um die Kindermenüs zu bewerben.

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