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Mindestens 74 Tote bei Anschlagsserie in Uganda

Mindestens 74 Tote bei Anschlagsserie in Uganda
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Bei einer Serie von drei Bombenanschlägen auf Fußballfans in Uganda haben mutmaßliche Islamisten mindestens 74 Menschen getötet. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes wurde ein Deutscher leicht verletzt. Unter den Toten in der Hauptstadt Kampala sind nach Polizeiangaben 14 Ausländer, darunter ein US-Bürger, eine Irin und mehrere Äthiopier und Eritreer.

Ugandas Präsident Yoweri Museveni besuchte die Opfer im Krankenhaus. Mehr als 80 Menschen erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen, als während des Endspiels der WM drei Bomben in einem Restaurant und einem Club explodierten.

Die ugandische Regierung kündigte eine einwöchige Staatstrauer an. Der Sprecher der islamistischen al-Shabaab-Miliz in Somalia, Sheik Ali Muhamed Rage, bekannte sich in der somalischen Hauptstadt Mogadischu zur Verantwortung der Miliz. Man befinde sich im Krieg mit Uganda, man habe davor gewarnt, Truppen in Somalia zu stationieren.

Die Explosionen in Kampala seien nur eine kleine Botschaft, wenn Uganda sich nicht zurückziehe, werde man überall angreifen. Der Weltsicherheitsrat verurteilte die Anschläge auf das Schärfste. Täter, Organisatoren sowie Finanzierer des Terrorakts müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

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