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Suche nach Schuldigen für Loveparade-Panik

Suche nach Schuldigen für Loveparade-Panik
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Nach der tödlichen Massenpanik bei der Duisburger Loveparade hat die Suche nach Schuldigen begonnen. Die Staatsanwaltschaft beschlagnahmte am morgen die Planungsunterlagen. 19 Menschen waren getötet und mehr als 300 verletzt worden, als auf dem Zugang zum Veranstaltungsort eine Massenpanik ausbrach. Mehrere hunderttausend Menschen hatten sich am Samstagmittag auf den Weg zum alten Duisburger Güterbahnhof gemacht.

Sie wurden aus zwei Richtungen dorthin geleitet. Die Menschenmassen trafen zwischen zwei Tunneln aufeinander. Nach Zeugenaussagen entstand dort eine unerträgliche Enge. Menschen versuchten, eine Mauer und eine Treppe hinaufzuklettern. Als einige von ihnen aus mehreren Metern Höhe in die Menschenmasse unter ihnen stürzten, brach nach Polizeiangaben Panik aus.

Umstritten ist, ob das Veranstaltungsgelände für die erwartete Besucherzahl von über eine Million Menschen groß genug war und ob es ausgereicht hat, nur einen Zugang anzubieten, der wiederum nur durch Tunnels erreichbar war. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) verteidigte das Sicherheitskonzept für die Veranstaltung als “stichhaltig”.

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