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Katalonien verbietet Stierkampf

Katalonien verbietet Stierkampf
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In Katalonien dürfen ab 2012 keine Stierkämpfe mehr stattfinden: Das Parlament der autonomen spanischen Region verabschiedete wie erwartet ein entsprechendes Gesetz.
68 Abgeordnete stimmten für das Verbot, 55 dagegen. Zudem gab es neun Enthaltungen.
Zuvor war ein entsprechendes Volksbegehren erfolgreich verlaufen.
Während der Debatte bekundeten Stierkampfgegner vor dem Parlament ihre Abscheu gegenüber der Corrida. Von vielen Katalanen wird der Stierkampf als fremdes, spanisches Kulturgut abgelehnt.
Der Erfolg des Bürgerbegehrens hat Tierschützer auch in anderen Regionen inspiriert, es zu versuchen. In der Region Madrid wurden bereits zehntausende Unterschriften gesammelt.
Doch auch die Freunde des Stierkampfs machen mobil.
Katalonien ist die erste Region auf dem spanischen Festland, die den Stierkampf verbietet. Auf den kanarischen Inseln sind die Corridas schon seit 1991 illegal.

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