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Russland: Es brent und brennt

Russland: Es brent und brennt
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Die Feuersbrunst in Weiten Teilen Russlands setzt mit unverminderter Intensität fort.

In Moskau wurde der giftige Qualm von den umliegenden Bränden immer dichter. Teilweise sank die Sichtweite unter 100 Meter. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Ein Passant:“Sehen Sie, wir benutzen in Wasser getauchte Taschentücher um die Nase zu bedecken. Es gibt keine andere Möglichkeit. Möge Gott uns gnädig sein und es bald regnen lassen.”

Unterdessen warnten Mediziner vor schweren gesundheitlichen Problemen. Die Bevölkerung fühlt sich im Stich gelassen. Eine Frau: “Sie lassen die Menschen hier in Moskau total allein. Die Behörden könnten die Straßen wässern oder so. Es schockiert uns, daß sich niemand um die Leute kümmert. sie könnten doch wenigstens Schutzmasken verteilen. Das Atmen tut weh, die Augen schmerzen. Wenigstens Wasser verteilen könnten sie.”

Nach offiziellen Angaben kamen bislang 52 Menschen durch die Flammen ums Leben. Russische Hilfsorganisationen schätzen jedoch, dass die Dunkelziffer weit höher liegt.

Hunderttausende Feuerwehrleute, Soldaten und Freiwillige kämpfen nach wie vor mit teils
primitivsten Mitteln gegen die Feuer an.

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