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Pakistan: Unmut über Regierung wächst

Pakistan: Unmut über Regierung wächst
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In Pakistan wächst der Unmut über die schleppende Katastrophenhilfe. Im Punjab forderten mehrere hundert Menschen den Rücktritt der Regierung. In Sukkuhr errichteten aufgebrachte Flutopfer Barrikaden und sperrten eine Durchgangsstraße.

“Seit der Flut scheint es keine Regierung zu geben. Wir haben unsere Kinder verloren, unser Vieh. Wir konnten nur uns selbst retten. Obwohl wir hierher gekommen sind, bekommen wir nichts!”, klagt Mohammed Laiq. “Wir haben großen Hunger. Unsere Kinder haben Hunger. Wir haben uns in Sicherheit gebracht, aber unsere Häuser sind zerstört. Ich besitze nur noch, was ich am Leibe trage”, beschreibt Nareed seine Lage.

Noch immer treffen die Hilfleistungen nur schleppend in den Überschwemmungsgebieten ein. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach von einer Katastrophe nie dagewesenen Ausmaßes.

In ganz Pakistan stehen mehrere hundert Dörfer unter Wasser. Die Fluten des Indus und seiner Nebenflüsse bedecken eine Fläche von der Größe Italiens.

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