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Frankreich: Parlament berät über Rentenreform

Frankreich: Parlament berät über Rentenreform
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Viel Aufregung auch im Parlament: Die Sitzung wird ausgesetzt, als die kommunistischen Abgeordneten einhunderttausend Unterschriften übergeben – sehr zum Missfallen des Parlamentspräsidenten.

Der Adressat war Eric Woerth, der Arbeitsminister und damit der Mann, der für diese Rentenreform zuständig ist.

Heutzutage lebe man eben länger, dann müsse man auch die Zeit des Arbeitens verlängern, verteidigt er das Vorhaben. Alle Regierungen hätten das getan, ob linke oder rechte. Es sei keine linke oder rechte Reform: Es sei eine Reform, die den Franzosen ihre Renten sichere.

Die Neuregelung der Renten ist das größte Vorhaben der Regierung bis 2012, wenn die nächste Präsidentenwahl ansteht. Vergangene Regierungen wollten ebenfalls schon eine Reform, zogen dann aber angesichts von Protesten wieder zurück. Diesmal soll es jedoch anders laufen; schließlich hat die Regierung in beiden Parlamentskammern satte Mehrheiten.

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