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Land unter in Mexiko und Guatemala

Land unter in Mexiko und Guatemala
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Land unter in Tabasco. Die Provinz gehört zu den am stärksten von den tropischen Regenfällen heimgesuchten Regionen Mexikos. Noch nie habe es hier einen so starken Regensturm gegeben, hat Felipe Calderón, der mexikanische Staatspräsident, bei einem Besuch erklärt. In ganz Mexiko sind durch die sintflutartigen Regenfälle sieben Menschen umgekommen, fast eine Million wurde obdachlos. 187.000 Hektar Ernte wurden zerstört. Trotz der Fluten weigern sich viele Einwohner, ihr Eigentum und ihren Boden aufzugeben und sich von den Soldaten und zivilen Helfern retten zu lassen. Unterdessen warnt die nationale Wasserbehörde vor weiteren Regenfällen.

Nicht nur Mexiko ist von dem Regensturm betroffen. Im benachbarten Guatemala werden 46 Tote beklagt, 50.000 sind obdachlos. Die Suche nach 15 Vermissten wurde wegen der Gefahren für die Rettungsmannschaften endgültig abgebrochen. Die knapp 8.000 Guatemalteken, die in Notunterkünften untergebracht werden mussten, stießen dort auf knapp 5.000, die seit dem Tropensturm Agatha im Mai dort ausharren. Der nationale Notstand, der in Guatemala im Juni ausgerufen wurde, besteht fort. Es wurden drei Tage Staatstrauer angeordnet.

Die USA haben Guatemala unterdessen Hilfe in Höhe von etwa drei Millionen Euro zugesagt.