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Ein Toter bei Protesten in Afghanistan

Ein Toter bei Protesten in Afghanistan
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Bei Protesten gegen die Ankündigung der Koranverbrennung in den USA ist vor dem Bundeswehr-Feldlager im nordostafghanischen Feisabad nach Regierungsangaben ein Demonstrant erschossen worden. Ein Sprecher der Provinzregierung sagte, afghanische Polizisten
hätten das Feuer eröffnet, nachdem der Mob Steine auf das Camp geworfen habe.

Nach Angaben des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Geltow bei Potsdam wurden bei den Protesten vor dem Feldlager acht Demonstranten und zwei afghanische Polizisten verletzt. Bundeswehrsoldaten seien nicht
beteiligt gewesen.

Der afghanische Präsident Hamid Karzai sagte, den Koran zu verbrennen stelle eine Demütigung aller Moslems dar.

Der umstrittene amerikanische Pastor Terry Jones wollte den Koran zum 9. Jahrestag der Anschläge auf die USA durch islamistische Terroristen verbrennen. Jetzt willigte er ein, sich mit moslemischen Geistlichen zu treffen und die Koranverbrennung abzusagen.

Jones sah sein Handeln jedoch im Rahmen der amerikanischen Verfassung von 1787. Der erste Verfassungszusatz garantiert die freie Meinungsäußerung.

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