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Streit um IAEA-Kontrollen im Iran verschärft

Streit um IAEA-Kontrollen im Iran verschärft
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Der Streit zwischen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA und dem Iran hat sich verschärft. Der Chef der UN-Behörde in Wien, Yukiya Amano, kritisierte Teheran wegen der Ablehnung zweier Inspektoren. Sie waren im Juni nicht mehr ins Land gelassen worden mit der Begründung, sie hätten falsche Angaben über angeblich verschwundene Bauteile gemacht.

Der iranische IAEA-Gesandte Ali Asghar Soltanieh bekräftigte die Vorwürfe: “Von den Inspektoren wird erwartet, dass sie ihre technischen Aufgaben unparteiisch durchführen. Wenn sie Berichte erstellen, die ungenau sind und Schwierigkeiten schaffen, stellen wir ihre professionellen fähigkeiten in Frage.”

Viele Länder verdächtigen den Iran seit langem, unter dem Deckmantel eines zivilen Programms an Atomwaffen zu arbeiten. Der Iran bestreitet das und verweist auf die IAEA-Kontrollen, die nie Beweise dafür geliefert hätten. Doch die Internationale Atomenergiebehörde bemängelt in vielen Bereichen die Kooperation Teherans.

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