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Neue Straßen aus alten Reifen

Neue Straßen aus alten Reifen
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In der Europäischen Union erreichen jedes Jahr 3,2 Millionen Autoreifen das Ende ihrer Lebensdauer. Seit 2003 dürfen sie nicht mehr deponiert, sondern müssen wieder verwertet werden.
Ein Großteil der Altreifen wird als Energieträger in der Industrie genutzt, zum Beispiel als Brennstoff in der Zementindustrie. Ein weiterer Teil durchläuft landet als Gummimehl oder Granulat in Dach-, Straßen- oder Sportplatzbelägen. Speziell mit der Wiederverwertung der in Autoreifen enthaltenen Stahlfasern befasst sich ein Europäisches Forschungsprojekt mit Namen ECOLANES. Wissenschaftler an der Universität in Sheffield haben einen Straßenbelag entwickelt, der mit Stahlresten aus Autoreifen verstärkt wird. Die neue Betonmischung härtet schneller aus, ist witterungsbeständiger und höher belastbar als die bisherigen Straßenbeläge.

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