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Japanische Exporte gehen erneut zurück

Japanische Exporte gehen erneut zurück
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Die japanische Wirtschaft schwächelt weiter. Der starke Yen macht vor allem den Exporteuren zu schaffen: Im August legten die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr nur um knapp 16 Prozent auf umgerechnet 46 Milliarden Euro zu – Experten hatten ein Wachstum von mindestens 18 Prozent erwartet. Dabei ist die Stärke des Yen nur eine Ursache: Die andere liegt in der Schwäche der US-Wirtschaft: Die Exporte in die USA stiegen um knapp 9 Prozent, nach 26 Prozent im August 2009. Analysten wie Naomi Fink sind jedoch vorsichtig optimistisch: “Die USA scheinen sich etwas zu stabilisieren. Es ist eine schwache Erholung, aber wir hoffen, dass sie anhält und etwas Druck von den asiatischen Märkten nehmen kann.”

Der japanische Wirtschaftsminister rief die Notenbank auf, ihre Beschränkungen für den Kauf von Staatsanleihen zu lockern, um mehr Geld in den Markt zu pumpen. Tatsächlich erklärte Notenbankchef Masaaki Shirakawa erst kürzlich, dass man bereit sei, “angemessene Maßnahmen” gegen einen weiteren Anstieg des Yen zu ergreifen, um die Wirtschaft zu stützen. Schließlich ist Japan wie auch Deutschland besonders stark auf Exporte angewiesen.