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Verträge hier und da: Wen Jiabao auf Europa-Reise

Verträge hier und da: Wen Jiabao auf Europa-Reise
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Seine Europa-Tournee soll Chinas Wirtschaft noch weiter anheizen: Ministerpräsident Wen Jiabao hat in Italien mit seinem Amtskollegen Berlusconi mehrere Handelsverträge unterzeichnet. In fünf Jahren wollen sie das beiderseitige Handelsvolumen mehr als verdoppeln. Zuvor hatte Wen im finanziell angeschlagenen Griechenland Großinvestitionen angekündigt – schon aus eigenem Interesse, um den Euro stabil zu halten, von dem die Volksrepublik große Mengen besitzt. Nach Italien steht die Türkei auf Wens Reiseprogramm.

Beim Besuch bei den EU-Institutionen knirschte es hingegen etwas. Handel, aber kein Wandel ist die Devise der Chinesen, die ihren Yuan trotz allen Drucks aus Brüssel und Washington nicht aufwerten wollen. Wen blieb in der Frage hart – so wie die EU sich Chinas Drängen nach Ende des Waffenembargos nicht beugte. Auch in der Menschenrechtsfrage und hinsichtlich der Atomkonflikte mit dem Iran und Nord-Korea besteht Uneinigkeit.

Man räumte Differenzen ein – und dass die Partnerschaft verbessert werden müsse…

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