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Hongkong untersagt Hauskäufe für Ausländer

Hongkong untersagt Hauskäufe für Ausländer
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Hongkong will nicht zu einem Tummelplatz der Reichen werden: Aus Angst vor einer Immobilienblase plant die Administration der chinesischen Sonderverwaltungszone, Ausländern den Erwerb von Häusern oder Wohnungen zu untersagen. Denn das Interesse aus dem Ausland treibt die Immobilienpreise in die Höhe, erklärt Regierungschef Donald Tsang: “Normalerweise würde der Markt die Nachfrage selbst regeln. Aber wenn die Hauspreise nach oben schnellen und die Bauträger untätig bleiben, dann muss die Regierung Baugrundstücke zur Versteigerung bringen, um die Preise wieder zu stabilisieren.”

Tatsächlich haben die Einheimischen oft das Nachsehen: Häuser und Wohnungen sind für sie zu teuer – und so kommt es zu Szenen wie bei einer Immobilienauktion am Dienstag, bei der Demonstranten gegen die Versteigerung protestierten.

Die Maßnahme der Hongkonger Regierung soll freilich nur vorübergehend wirksam sein, bis die Immobilienpreise sich wieder auf einem niedrigeren Niveau eingependelt haben.

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