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Russische Forschungsstation am Nordpol eröffnet

Russische Forschungsstation am Nordpol eröffnet
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Mehr als tausend Kilometer nördlich des Polarkreises hat eine Mannschaft aus russischen Forschern eine Station in Betrieb genommen. Diese kann rund 15 Wissenschaftler beherbergen. Severny Polyus – 38 soll meteorologische Daten liefern, aber auch Informationen über den Meeresboden.

Der Leiter der Station erklärte, sein Team wolle beweisen, dass der russische Festlandsockel wachse. Eine der Aufgaben der Staion sei es, die Grenze des russischen Festlandsockels zu definieren.

Russland betrachtet die Nordpolregion wegen ihres Rohstoffreichtums als wirtschaftlich wichtig. Das Land beansprucht einen 1,2 Millionen Quadratkilometer großen Teil der Arktis einschließlich des Nordpols. Dies wird damit begründet, dass der Festlandsockel unter dem Eismeer die Fortsetzung der eurasischen Landmasse ist.

Bereits kurz nach der Zeremonie lieferte die Station erste Wetterdaten. Severny Polyus 38 soll – je nach Beschaffenheit des Eises – rund ein Jahr auf dem Eis bleiben.

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