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Aktionstag in Frankreich - Spritblockade streut Sand ins Getriebe

Aktionstag in Frankreich - Spritblockade streut Sand ins Getriebe
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Am Aktionstag der französischen Gewerkschaften blockierten Beschäftigte Treibstoff-Depots und die zwölf Raffinerien des Landes, um Druck auf die konservative Regierung zu machen.

Bei jeder dritten der landesweit 12.500 Tankstellen kam aus einem oder mehreren Zapfhähnen nichts mehr. Die Folge: Lange Warteschlangen, zum Teil stundenlange Anstehen.

Luftfahrt, Fern- und Nahverkehr, Post, Schulen, Universitäten und viele Betriebe sind beeinträchtigt, zum Teil erheblich.

Premierminister François Fillon:
“Die Regierung wird weiter von Demonstranten blockierte Treibstoffdepots wieder zugänglich machen. Und wir werden einen Plan auf den Weg bringen für den Transport von Kraftstoff zu den Tankstellen.”

Die Regierung hatte beschlossen, auf die für 30 Tage angelegten strategischen Reserven in den Treibstoff-Depots der Industrie zurückzugreifen.
Die für 60 Tage kalkulierten strategischen Reserven unter staatlicher Kontrolle wurden noch nicht angezapft.

Wer noch bis zur nächsten Grenze kam, tankte dort voll, zum Beispiel in Belgien.

Und billiger ist es da auch noch.

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