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Weiter Streiks in Frankreich

Weiter Streiks in Frankreich
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In Frankreich gehen die Proteste gegen die umstrittene Rentenreform der Regierung weiter. Sieben von zwölf Raffinerien in Frankreich werden weiter bestreikt. Inzwischen haben Demonstranten die Blockade des größten Ölhafens des Landes in Fos-sur-Mer bei Marseille wieder aufgehoben. “Selbst wenn für die Rentenreform gestimmt wird, muss der Präsident sie noch verabschieden, genau wie der Senat und die Nationalversammlung”, sagt einer der streikenden Gewerkschafter. “Und auch wenn die Reform verabschiedet wird, werden wir uns nicht daran halten.” Am Montagmorgen war wegen der Streiks in den Raffinerien Frankreichs eine von drei Tankstellen geschlossen. Kaum betroffen waren nur die Stationen an den Autobahnen, die wegen der gerade begonnen Herbstferien bevorzugt
beliefert werden. Wirtschaftsministerin Christine Lagarde sagte, es sei schwer, den Schaden zu beziffern. Es gebe aber Schätzungen, nach denen die Streiks zwischen 200 und 400 Millionen Euro pro Tag kosteten. Das seien aber nur Schätzungen. Der endgültige Gesetzentwurf für die Rentenreform soll an diesem Montag von einem Vermittlungsausschuss von Nationalversammlung
und Senat formuliert werden und dann Mitte der Woche von den beiden Parlamentskammern verabschiedet werden. Die volle Rente soll es in
Frankreich künftig frühestens mit 62 Jahren statt wie bisher mit 60 Jahren geben.

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