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Mehr als 30 Verletzte bei Anschlag in Istanbul

Mehr als 30 Verletzte bei Anschlag in Istanbul
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Bei einem Selbstmordanschlag auf einem belebten Platz im Zentrum Instanbuls sind 32 Menschen verletzt worden, 17 Passanten und 15 Polizisten. Zwei der Polizisten wurden schwer verletzt. Der Attentäter sprengte sich auf dem Taksim-Platz im europäischen Teil der Stadt am Bosporus vor Polizeifahrzeugen in die Luft. Die Ermittler gehen Hinweisen auf eine zweite Person nach, die in seiner Nähe gesehen worden sein soll. Zudem wurde am Tatort weiterer Sprengstoff gefunden.

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, der sich zu der Zeit im Südosten des Landes aufhielt, verurteilte die Tat: “Wir werden niemanden tolerieren, der in diesem Land Konflikte schüren will und der den Frieden, die Sicherheit und die Entwicklung der Türkei bedroht. Derartige Angriffe werden die Türkei nicht davon abhalten, ihre Ziele Frieden, Brüderlichkeit und Entwicklung zu erreichen.”

Die Hintergründe des Anschlags waren zunächst unklar. Sowohl die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK, deren einseitig erklärter Waffenstillstand an diesem Sonntag auslief, als auch Al Kaida wurden in Betracht gezogen. Beide Gruppen hatten in der Vergangenheit Selbstmordanschläge in der Türkei verübt.