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UNO sieht zunehmende Spannungen im Kosovo

UNO sieht zunehmende Spannungen im Kosovo
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Ein Bericht der UNO äußert sich besorgt über die Lage im Kosovo. Besonders erwähnen die Verfasser zunehmende Spannungen im Norden des Landes – dort also, wo die serbische Minderheit lebt. Sie nehmen das zum Anlass, beide Seiten zum Gespräch
aufzurufen.

Stabilität und Wohlstand seien für das Kosovo untrennbar mit der Lage seiner Nachbarn
verbunden, sagt Lamberto Zannier, der Leiter der dortigen UNO-Mission. Sich zu engagieren sei die Grundvoraussetzung für dauerhaften Frieden und für die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Das Kosovo, ursprünglich eine Provinz Serbiens,
wird zum überwiegenden Teil von Albanern bewohnt.
Vor knapp drei Jahren erklärte es seine Unabhängigkeit, was Serbien aber nicht anerkennt. Auch die serbische Minderheit im Kosovo erkennt die
Behörden des neuen Staats nicht an.

In einem Monat wählen die Kosovaren ein neues Parlament. Serbien lehnt es ab, die Kosovo-Serben zur Beteiligung an dieser Wahl aufzurufen. Einzelne Minister verlangen sogar einen Boykott, wie auch schon bei Wahlen in der Vergangenheit.

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