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Gbagbo: "Die Krone selbst auf den Kopf setzen"

Gbagbo: "Die Krone selbst auf den Kopf setzen"
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In der Elfenbeinküste sind Tausende von Anhängern von Oppositionsführer Alassane Ouattara auf die Straße gegangen, um dagegen zu protestieren, dass Präsident Laurent Gbagbo seinen Platz als Staatschef einfach nicht räumt. Laut Wahlkommission hat nämlich Ouattara die Präsidentschaftswahl klar und deutlich gewonnen, doch Präsident Gbagbo hatte dieses Ergebnis für nichtig erklären lassen und sich selbst zum Sieger erkoren.

Um einen Bürgerkrieg zu vermeiden, ist der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki als Vertreter der Afrikanischen Union zu einem Vermittlungsversuch in der Elfenbeinküste eingetroffen. Mbeki hatte bereits 2003 dort vermittelt.

Am Samstag hatte Präsident Laurent Gbagbo trotz internationaler Proteste für weitere fünf Jahre den Amtseid abgelegt. In seiner Antrittsrede verglich er sich mit Napoleon: “Ich muss die Krone wie Napoleon selbst auf meinen Kopf setzen, damit es nicht ein anderer tut. Solche Beispiele gibt es viele in der Geschichte. Es ist meine Pflicht, die Souveränität der Elfenbeinküste zu verteidigen.”

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