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Preissenkungen in Algerien nach Toten bei Protesten

Preissenkungen in Algerien nach Toten bei Protesten
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Nach den tagelangen gewalttätigen Protesten gegen hohe Lebensmittelpreise will die algerische Regierung nun einige Grundnahrungsmittel verbilligen. So sollen die Einfuhrzölle und Verbrauchssteuern auf Zucker und Speiseöl herabgesetzt werden. Die teilweise drastischen Preiserhöhungen für diese Nahrungsmittel hatten die Krawalle ausgelöst: “Mieten, Lebenshaltungskosten, keine Arbeit”, klagt ein Mann in Bou Samil. Bei den Uruhen in mehrene Städten wurden nach offiziellen Angaben drei Menschen getötet und einige hundert verletzt.

Auch Tunesien wird seit Wochen von Unruhen erschüttert. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei wurden mehrere Menschen getötet. In Paris demonstrierten mehrere dutzend Tunesier gegen das Vorgehen der Regierung in Tunis: “Sie haben willkürlich Blogger, Musikanten und Künstler verhaftet. Alle, die es gewagt haben den Mund aufzumachen. Es ist kein Zufall, daß das in dieser konzertierten Form passiert”, beschwert sich ein Demonstrant.

Die seit mehreren Wochen anhaltenden Proteste in Tunesien werden vor allem von jungen Leuten getragen, die ihre Perspektivenlosigkeit beklagen.

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