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Kopfzerbrechen für Berlusconi

Kopfzerbrechen für Berlusconi
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Für gewöhnlich perlt an Silvio Berlusconi alles ab: Jetzt aber kommt doch einiges zusammen, das dem italienischen Regierungschef Kopfzerbrechen bereiten könnte.

Die Opposition schießt sich auf ihn ein, weil er junge Frauen für Liebesdienste bezahlt haben soll und dafür, dass sie seine rauschenden Feste schmückten. Von einem regelrechten Harem ist die Rede.

Der Oppositionsführer verlangt Berlusconis Rücktritt.

Es gehe darum, sagt Dario Franceschini, das Land zu retten und die Glaubwürdigkeit seiner Einrichtungen wiederherzustellen – vor der ganzen Welt, aber vor allem vor den Italienern selbst.

Für Berlusconi ist es Ehrensache zu beteuern, er habe nie für Sex bezahlt. Gerade erst am Wochenende hat er alle Vorwürfe entrüstet bestritten. Er verwies auch darauf, er habe seit der Trennung von seiner Frau eine feste Freundin; seitdem rätselt Italien, wer das wohl sein könnte.

Im Zentrum dieser Vorwürfe steht Ruby, eine Nachtklubtänzerin – vor allem weil sie zum fraglichen Zeitpunkt noch siebzehn Jahre alt, also minderjährig war. Die Ermittler wollen auch wissen, ob Berlusconi Ruby durch einen Anruf bei der Polizei loseiste, als sie einmal festgenommen worden war.

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