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Hamster und Wolf sorgen für Ärger bei der EU

Hamster und Wolf sorgen für Ärger bei der EU
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Was haben der schwedische Wolf und der Hamster aus dem Elsass gemeinsam? Sie sorgen für Ärger bei der EU-Kommision. Frankreich droht nun eine Strafe in Millionenhöhe, weil es sich nicht genug um die Nager gekümmert hat. Aktuell leben nur noch weniger als 200 Feldhamster in einem kleinen Gebiet um Straßburg. Besonders der Futtermangel hat den Tieren zugesetzt. Die Bauern haben sich mehr dem lukrativen Mais zugewandt.

Auch Schweden droht eine Klage. Das Umweltamt erlaubte den Abschuss von 20 der rund 200 lebenden Wölfe. Doch dies verstößt laut Kommission potentiell gegen das EU-Naturschutzrecht. Die Jagd auf die Rudeltiere ist umstritten. Die Jäger halten die genehmigte Abschussquote für viel zu gering, Naturschützer sind gegen den Abschuss. Erst 2009 wurde dieser nach über 40 Jahren Unterbrechung wieder aufgenommen.

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