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Zweite Amtszeit für Portugals Staatschef Cavaco Silva

Zweite Amtszeit für Portugals Staatschef Cavaco Silva
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Es war ein Rückschlag für die regierenden Sozialisten in Portugal: Der von der rechtsliberalen oppositionellen Sozialdemokratischen Partei unterstützte Präsident Anibal Cavaco Silva ist für eine zweite fünfjährige Amtszeit wiedergewählt worden. Der Sieg des 71-jährigen Wirtschaftsexperten, der als Regierungschef sein Land 1986 in die EU führte, gilt als Denkzettel für Ministerpräsident Jose Socrates. Cavaco Silva  versprach, sein Amt aktiv auszuüben und mit allen Institutionen des Staates zusammenzuarbeiten. Er fügte hinzu:“Ich werde mich für die großen strategischen nationalen Ziele einsetzen: Für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, den Abbau der Schulden und für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft.” Portugal ist hoch verschuldet und die Arbeitslosigkeit beträgt mehr als elf Prozent. Cavaco Silva erhielt fast 53 Prozent der Stimmen. Seine schärfster Konkurrent, der Dichter Manuel Alegre, kam auf fast 20 Prozent. Der 74-Jährige wurde von der Sozialistischen Partei des Ministerpräsidenten Socrates unterstützt. Alegre hatte bereits 2006 kandidiert, damals aber als Unabhängiger. Die Wahlbeteiligung lag bei weniger als 47 Prozent. Die meisten Wähler blieben der Abstimmung aus Protest gegen die schlechte Wirtschaftslage des Landes fern.
 
 
 
 

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