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Gbagbo kam nicht nach Addis Abeba

Gbagbo kam nicht nach Addis Abeba
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Vertreter der Afrikanischen Union haben in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba den gewählten Präsidenten der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, zu Vermittlungsgesprächen empfangen.

Sein Kontrahent, Laurent Gbagbo, war auch eingeladen gewesen. Er zog es aber vor, nur seinen Chefdiplomaten zu entsenden.

Es sollen Vorschläge zur Lösung des Machtkampfes ausgearbeitet werden, der seit den Wahlen im November in der Elfenbeinküste tobt.

Seit Beginn des Machtkonflikts wächst in der Elfenbeinküste die Gefahr eines neuen Bürgerkrieges. Erst am Dienstag waren in Abidjan vier Demonstranten erschossen worden, die an einem Protestmarsch gegen Gbagbo teilgenommen hatten. Nach UN-Angaben sind seit November mehr als 250 Menschen getötet worden und mindestens 70.000 in das Nachbarland Liberia geflohen. Innerhalb des Landes flohen Hunderttausende aus umkämpften Gebieten oder Stadtteilen.

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