Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Fukushima: Der Kampf gegen die Strahlengefahr

Fukushima: Der Kampf gegen die Strahlengefahr
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Im Unglücks-Kernkraftwerk von Fukushima versuchen die Techniker weiter alles, um trotz des Ausfalls der Kühlsysteme und trotz der schweren Schäden zu verhindern, dass in großem Umfang radioaktive Strahlung austritt – zum Beispiel durch eine Kernschmelze oder durch Brennstäbe, die sich entzünden.

Japans Regierung hat die Katastrophe jetzt heraufgestuft. Auf der üblichen Sieben-Stufen-Skala sieht sie den Störfall jetzt bei Fünf: ein “Unfall mit weiterreichenden Folgen” – und nicht mehr – wie bisher – nur mit örtlichen Auswirkungen. Forscher im Ausland sehen den Störfall aber schon seit Tagen auf Stufe sechs.

Techniker und Feuerwehrleute versuchen weiterhin, sowohl die Reaktorkerne als auch die verbrauchten Brennstäbe in den Wasserbecken zu kühlen. Mit dreißig Fahrzeugen ist die Tokioter Feuerwehr dazu angerückt. Schwerpunkt ist erneut Reaktor 3, der wegen seines plutoniumhaltigen Brennstoffs besonders gefährlich werden kann.

Außerdem hoffen die Techniker, dass sie morgen die Reaktoren 1 und 2 wieder an den Strom anschließen kann, am Sonntag auch die Meiler 3 und 4. Dann könnten endlich die Kühlwasserpumpen wieder genutzt werden: Wenn sie denn noch funktionieren – was keiner weiß.