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Koalition setzt Angriffe in Libyen fort - Gaddafi-Truppen ebenfalls

Koalition setzt Angriffe in Libyen fort - Gaddafi-Truppen ebenfalls
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Erleichterung bei den Aufständischen in Bengasi, der Hochburg der Revolte: Die Luftangriffe der internationalen Streitkräfte haben die Offensive der libyschen Armee gestoppt und ihnen eine Atempause verschafft. Vor der Stadt säumen Trümmer zerstörten Militärgeräts die Straße. 
 
In der Nacht und in den frühen Morgenstunden hatte die Koalition ihre Bombardements an mehreren Orten fortgesetzt. Die erste Etappe sei erfolgreich gewesen, hieß es, die Luftabwehr der Gaddafi-Armee sei außer Kraft gesetzt worden. Die ausländischen Luftstreitkräfte versuchen nun, die Nachschubwege für Gaddafis Truppen zu kappen. Diese seien vor allem im Gebiet zwischen Tripolis und Bengasi verteilt. 
 
Nach der Kritik aus der Arabischen Liga wegen zahlreicher getöteter Zivilisten änderten die britischen Truppen in der Nacht ihre geplanten Militäroperationen und verzichteten auf einen Tornadoeinsatz, in dessen Umkreis auch Zivilisten in Gefahr gewesen wären. Nach Angaben der libyschen Regierung kamen bei den Bombardements am Wochenende mehr als sechzig Menschen ums Leben.    
 
Ein weiteres Waffenstillstandsangebot der libyschen Regierung am Sonntagabend ging ins Leere. Washington bezeichnete es als Lüge. Und schon am Vormittag brachen die Gaddafi-Soldaten nach Angaben der Rebellen die Waffenruhe mit einem Angriff auf die Stadt Al-Sintan. 

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