Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Kampf um das Unglückskraftwerk geht weiter

Kampf um das Unglückskraftwerk geht weiter
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Drei Arbeiter im Kernkraftwerk Fukushima sind verstrahlt worden; zwei von ihnen sind im Krankenhaus. Ursache war allerdings, dass sie mit den Beinen in radioaktiv belastetem Wasser standen; sie erlitten Verbrennungen. Laut Behörden wird ständig die Belastung der Luft gemessen; der Zwischenfall mit dem Wasser sei unvorsehbar gewesen.

Über einigen Reaktoren steigt weiterhin Dampf oder Rauch auf – zum ersten Mal auch über dem Reaktor 1. Die Arbeiter versuchen aber weiter, die volle Stromversorgung wiederherzustellen. Sie arbeiten nach einem Tag Unterbrechung auch wieder am Reaktor 3, der wegen seines Brennstoffs bei einer Katastrophe besonders gefährlich wäre.

In der Hauptstadt Tokio sind inzwischen die Strahlenwerte im Leitungswasser wieder unter das Maß gesunken, das für Kleinkinder erlaubt ist. Dafür werden erhöhte Werte – leicht über dieser Schwelle – jetzt aus der benachbarten Stadt Kawaguchi gemeldet.

An Familien mit Kindern werden Wasserflaschen aus

Notvorräten ausgeteilt. Viele Menschen in Tokio und

Umgebung kaufen aber auch Vorräte auf eigene Faust. Etliche Geschäfte kommen mit der Lieferung vorerst nicht mehr nach.