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EU-Gipfel: Angst vor Reaktorunglücken nach Atomkatastrophe in Japan

EU-Gipfel: Angst vor Reaktorunglücken nach Atomkatastrophe in Japan
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In Brüssel lasten die Bedenken schwer auf Portugal nach dem Rücktritt des Ministerpräsidenten, einem Opfer der strikten Sparzwänge des Landes. Die Staats- und Regierungschefs vereinbarten auf dem EU-Gipfel, den bisherigen Euro-Rettungsschirm auf 440 Milliarden Euro aufzustocken. In zwei Jahren soll der permanente Krisenfonds für klamme Eurostaaten von 700 Milliarden Euro bereit stehen.

Angesichts des Chaos in Libyen will sich die EU außerdem auf eine gemeinsame Strategie einigen, nun da die NATO das Kommando übernimmt. Die Staats- und Regierungschefs appellierten erneut an den libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi, zurückzutreten. Frankreich will eine politische Koordinierung durchsetzen. Präsident Nicolas Sarkozy drohte auch anderen Gewaltherrschern Militärschläge an.

Außerdem wird es an diesem zweiten Gipfeltag um eine Erklärung zur Atomkatastrophe in Japan gehen. Österreich und Deutschland fordern nach dem Reaktorunglück nun auch scharfe Sicherheitstests aller AKWs in Europa nach einheitlichen Standards.

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