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Portugal soll sich schnell aus der Krise wählen

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Portugal soll sich schnell aus der Krise wählen

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Portugal steht nach dem Rücktritt von Regierungschef Jose Socrates vor Neuwahlen. Bei einem Gespräch mit Staatspräsident Anibal Cavaco Silva stimmten alle im Parlament vertretenen Parteien raschen Neuwahlen zu.

Das meldet die Agentur Lusa. Die neue Regierung wird die Mammutaufgabe zu stemmen haben, an der Socrates scheiterte: den maroden Haushalt des Landes zu sanieren.

Der Analyst Antonio Costa Pinot sagte: “Portugals Rolle in der Euro-Krise ist vergleichsweise klein, das Land macht etwa drei Prozent der EU-Wirtschaft aus. Das größte Probleme ist, dass schwache Wirtschaften, wie eben Portugal, wegen des nationalen Faktors leiden, sehr sogar, und wegen der Finanzkrise in der EU.” Der Chef der konservativen Partei der Sozialdemokratie, Pedro Passos Coelho, sprach sich vor Journalisten für Neuwahlen Ende Mai aus. Es sei die einzige Möglichkeit, die Krise in dem hochverschuldeten Euro-Land zu überwinden.

Socrates, der laut Agenturmeldungen ebenfalls wieder ins Rennen gehen könnte, war am Mittwoch nach dem Scheitern seines neuesten Sparpakets im Parlament zurückgetreten.