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Syriens Opposition kündigt weitere Proteste an

Syriens Opposition kündigt weitere Proteste an
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Auch nach dem blutigen Freitag wollen sich die Oppositionellen in Syrien nicht unterkriegen lassen. Aktivisten der Demokratiebewegung riefen zu neuen Kundgebungen auf. Die Demonstranten wollen friedlich für ihre Ziele protestieren. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International schätzt, dass durch die Polizeigewalt bis zum Freitag allein in der Provinz Daraa 55 Menschen umkamen. Mehrere von ihnen wurden gestern beerdigt. Gleichzeitig erschossen Sicherheitskräfte bei Protesten in mehrere Städten Syriens, darunter Homs, Banias und Al-Sanamien, nach Angaben der Opposition mindestens 40 Demonstranten. Die Regierung versucht, den sich ausbreitenden Protesten mit vorsichtigen Reformen zu begegnen. Eine Beraterin Assads sagte, der seit 1963 geltende Ausnahmezustand könnte beendet werden, man wolle willkürliche Verhaftungen stoppen und zudem rund 260 politische Gefangene freilassen. Die Opposition reagierte skeptisch.