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Ägypten geht weiter auf dem Weg zur Demokratie

Ägypten geht weiter auf dem Weg zur Demokratie
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In Ägypten zeichnet sich die weitere Entwicklung bis zu den Wahlen ab. Der Militärrat, der das Land zur Zeit regiert, hat eine so genannte Verfassungserklärung vorgestellt: Eine Art vorläufiges Grundgesetz, das die Stationen und die Rahmenbedingungen für den Übergang zur Demokratie festlegt.

Im September soll ein Parlament gewählt werden, ein oder zwei Monate später ein Staatspräsident, sagt Mamduh Schahin, ein Vertreter des Militärrats. Beide Parlamentskammern würden gleichzeitig gewählt.

Außerdem wird vor diesen Wahlen der Ausnahmezustand aufgehoben, der seit dreißig Jahren gilt. In Ägypten beginne jetzt ein neuer Abschnitt des Übergangs, sagt Euronews-Reporter Mohammed Elhamy. Für die Parteien sei die Vorbereitung auf diese Wahlen ab jetzt das Wichtigste.

Die ersten Bewerber um das Präsidentenamt eröffnen schon den Wahlkampf. Er habe die Grundzüge seines Wahlprogramms vorgestellt, sagt einer der Kandidaten, Hamdin Sabahi, nach einer Versammlung. Er hoffe jetzt auf das Vertrauen des Volkes und werde weiter an seinem Programm und seinen öffentlichen Auftritten arbeiten.

In einer Volksabstimmung hatten die Ägypter neulich schon Änderungen an der alten, diktatorischen Verfassung gebilligt. Durch diese Änderungen wird es zum Beispiel viel leichter, zu einer Wahl anzutreten. Außerdem hat der Militärrat gerade die Zulassung von Parteien geregelt.

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