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Gemetzel in der Elfenbeinküste: Immer mehr Tote

Gemetzel in der Elfenbeinküste: Immer mehr Tote
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Der Konflikt in der Elfenbeinküste wird immer blutiger. Nach Angaben der Regierung des Wahlsiegers vom November, Alassane Ouattara, wurden im Westen des Landes “zahlreiche Massengräber” entdeckt. Ouattara macht die Anhänger seines Widersachers Laurent Gbagbo dafür verantwortlich.

Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen in der Stadt Duékoué starben nach Angaben des Roten Kreuzes an einem einzigen Tag mindestens 800 Menschen. Beobachter des Roten Kreuzes seien in die Stadt gereist, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Das Blutbad habe sich vermutlich bereits am Dienstag ereignet.

Gestern war eine schwedische UN-Mitarbeiterin in Abidjan erschossen worden, in der Hauptstadt Yamoussoukro wurde ein Lehrer aus Frankreich nach offiziellen Angaben aus Paris von Anhängern Ouattaras erschossen, weil er aus seiner Unterstützung für Laurent Gbagbo keinen Hehl gemacht habe.

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