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UN-Sonderermittler soll sich bei Israel entschuldigen

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UN-Sonderermittler soll sich bei Israel entschuldigen

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Israelische Truppen haben bei der Operation “Gegossenes Blei” vor zwei Jahren nicht absichtlich auf Zivilisten geschossen.

UN-Sonderermittler Richard Goldstone schrieb in der Washington Post, er habe sich in seinem Bericht geirrt. Es lägen neue Erkenntnisse vor. Er bedauere seinen Irrtum.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, die Vorwürfe seien schon immer absurd gewesen. Goldstone selbst habe nun bestätigt, was alle schon längst wussten. Während die Hamas Zivilisten ins Visier nahm und Unschuldige tötete, habe Israel keinen Zivilisten vorsätzlich getötet.

Goldstone hatte in dem Bericht auch der Hamas Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen und beide Parteien aufgefordert, ihre eigenen Untersuchungen durchzuführen. Israel ermittelte in 400 Fällen, die Hamas ermittelte nicht.

Präsident Schimon Peres forderte Goldstone auf, sich bei Israel zu entschuldigen. Verteidigungsminister Ehud Barak sagte, bloßes Bedauern sei zu wenig. Außerdem komme es zu spät.