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Spaniens Arbeitlsogkeit auf Rekordhöhe - 21,3%

Spaniens Arbeitlsogkeit auf Rekordhöhe - 21,3%
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Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Spanien bleibt dramatisch. Im März stieg die Zahl der Stellungssuchenden zum achten Mal in Folge und erreichte mehr als 4,3 Millionen. Die Erwerbslosenquote kletterte auf den Rekordstand von 21,3 Prozent. Damit hat Spanien die mit Abstand höchste Arbeitslosigkeit in der Europäischen Union.

Analysten hatten mit der jüngsten Verschlechterung nicht gerechnet und gaben entsprechend pessimistische Prognosen ab. Dagegen rechnet die Regierung in Madrid damit, dass es unter dem Strich wieder zu einem Stellenaufbau kommen wird – allerdings erst Ende des Jahres.

Arbeitsministerin Mari Luz Rodriguez wies zudem auf Probleme in der Statistik hin. Viele Menschen stellten einen Antrag auf Arbeitslosenunterstützung, obwohl sie vorher keine Stelle hatten.

Einziger Lichtblick: Im arg gebeutelten Bausektor ging die Arbeitslosigkeit zurück. Allerdings baute der Dienstleistungssektor, der die spanische Wirtschaft dominiert, weiter massiv Stellen ab.

Das hochverschuldete Land bekommt nun immer grössere Haushaltsprobleme. Befürchtet wird ein weiterer unheilbarer Defizitsünder in der Eurozone.

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