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Jemen: Wieder Tote und Verletzte

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Jemen: Wieder Tote und Verletzte

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Bei erneuten Zusammenstößen zwischen Gegnern und Anhängern des jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih sind in der Hauptstadt Sanaa drei Menschen getötet und 15 weitere verletzt worden. Das teilte das Verteidigungsministerium in Sanaa mit. Die Demonstranten, zu denen auch Teile der Armee übergelaufen sind, warfen Steine, Salihs Anhänger feuerten daraufhin in die Menge, berichten Medien. Dieser Demonstrant sagt: “Sie haben uns mit scharfer Munition angegriffen, mit Steinen, wir haben nur friedlich demonstriert, das hier sind die Kugeln.” Und ein weiterer betont: “Das ist scharfe Munition.” Unklar ist laut Medienberichten, wie genau es zu der Gewalt in Sanaa kam. Erst gestern erschossen Sicherheitskräfte in Taiz 19 Menschen, in Hudeida wurden 40 Demonstranten verletzt. Und auch heute gingen die Proteste gegen Salih in Taiz weiter. Seit sechs Wochen fordern Hunderttausende den Rücktritt des Präsidenten. Salih ist seit 32 Jahren an der Macht. Er rief die Opposition erneut zu Gesprächen auf. Laut US-Medien arbeitet die amerikanische Regierung derweil hinter den Kulissen daran, Salih zum Rücktritt zu bewegen.