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Weiter Kämpfe um Brega

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Um den libyschen Ölhafen Brega wird weiter gekämpft. Nach eigenen Angaben haben die Rebellen in den vergangenen Tagen Boden gut machen können, die Stadt selbst kontrollieren aber weiter die Truppen von Muammar al-Gaddafi.

Aufständische, die von der Front zurückkehren, berichten von heftigem Raketenbeschuss in der Nähe des Hafens. Die Vereinten Nationen baten um einen Waffenstillstand in der von Gaddafi-Milizen belagerten und schwer umkämpften Stadt Misrata, um die Bevölkerung mit Hilfsmitteln versorgen zu können. Libyens stellvertretender Außenminister Khaled Kaim warf der NATO vor, das Sarir-Ölfeld bombardiert und eine Pipeline zerstört zu haben, das sei nicht von der UN-Resolution 1973 gedeckt.

Die Regierung in Tripolis führte internationale Journalisten in ein Krankenhaus in der Stadt al-Sawija, die die Regierungstruppen von den Rebellen zurückerobert haben. Die Aufständischen sollen Gaddafi-treue Ärzte und Krankenschwestern von dort vertrieben und Verwüstungen angerichtet haben. Sowohl Ärzte als auch die Patienten bezeichneten das allerdings als falsch. Unterdessen beteiligen sich nun auch die Aufständischen am “Krieg der Bilder”. Aus Doha sendet “Libya Free TV” als Alternative zu den staatlichen Medien in Tripolis. Die Journalisten sind zumeist Freiwillige, sie wollen – wie sie sagen – ein “Programm von Libyern für Libyer” machen.