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Abidjan ruhig nach Angriff auf Ouattara-Hauptquartier

Abidjan ruhig nach Angriff auf Ouattara-Hauptquartier
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Nach den gestrigen Kämpfen in Abidjan ist es in der Wirtschaftsmetropole der Elfenbeinküste an diesem Sonntag relativ ruhig geblieben. Am Nachmittag wurde wieder von vereinzelten Schüssen berichtet. Die Anwohner nutzten die Feuerpause, um das Nötigste einzukaufen – oder um die Stadt zu verlassen.

Gestern Nachmittag hatten die Truppen des abgewählten Präsidenten Gbagbo das Hauptquartier seines Gegners Ouattara im Golf Hotel, das von der UNO geschützt wird, mit schweren Waffen angegriffen. Die UN-Soldaten leisteten Gegenwehr. Laut UNO wurde aus der Gegend der Residenz geschossen, in der Gbagbo sich verschanzt hat. Seine Truppen haben in den vergangenen Tagen in Abidjan wieder Boden gut gemacht, nachdem zuvor die Ouattara-Truppen nahezu ohne Widerstand vorgerückt waren und Gbabgos Residenz umzingelt hatten.

Während die UNO von einem eindeutigen Angriff auf das Hauptquartier sprach, erklärte ein Sprecher Gbagbos, es sei Gegenwehr gegen Angriffe französischer Truppen gewesen. Das französische Kontingent Licorne unterstützt die UNO-Mission und hat dabei mehrmals die Gbabgo-Truppen angegriffen.

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