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UN und Frankreich greifen Gbagbo an

UN und Frankreich greifen Gbagbo an
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Truppen der Vereinten Nationen und der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich haben am Sonntag erneut in den Machtkampf in der Elfenbeinküste eingegriffen. Hubschrauber flogen Luftangriffe auf die Residenz des nach internationaler Auffassung abgewählten Präsidenten Laurent Gbagbo.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verteidigte die Angriffe mit dem Schutz der Zivilbevölkerung. Gbagbo hat sich mit rund tausend bewaffneten Milizionären im Präsidentenpalast in Abidjan verschanzt. Seine Truppen hatten am Samstag einen Gegenangriff auf das Hauptquartier international anerkannten Wahlsiegers Alassane Ouattara durchgeführt. Das Hotel wird von UN-Truppen bewacht.

In der Elfenbeinküste tobt ein blutiger Machtkampf zwischen Gbagbos Anhängern und den Truppen Ouattaras. Am Stadtrand von Abidjan demolierten Ouattaras Soldaten einen Stein, der Gbagbo magische Kräfte verleihen soll. Mit der Zerstörung des Fetisch werde man Gbagbos Macht brechen, erklärten sie.