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Keine Nachfolger an der Schweinebucht: Kubas KP hält Parteitag ab

Keine Nachfolger an der Schweinebucht: Kubas KP hält Parteitag ab
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Die Kommunistische Partei Kubas hält von diesem Samstag an ihren Parteitag ab, den ersten seit 14 Jahren. Die gut 1.000 Delegierten sollen die von Raúl Castro eingeleiteten knapp 300 Wirtschaftsreformen absegnen und eine neue Führung wählen – erstmals nicht mehr mit Fidel Castro an der Spitze, sondern nun mit Raúl.

Es fehlt an echten Nachfolgern, klagt Eloy Gutierrez Menoyo, einst Weggefährte der Castros bei der Revolution, inzwischen aber Begründer einer politischen Bewegung für den Wandel. Das Problem: “Die Castros sehen sich selbst als unsterblich an, sie denken, sie werden die Macht bis zur letzten Minute innehaben, und sie haben überhaupt nicht dafür gesorgt, eine jüngere Generation heranzuziehen, die ihnen nachfolgen könnte und progressiver denkt.”

Seit der Revolution 1959 sind in Kuba praktisch die selben Menschen an der Macht, anders als in anderen kommunistischen Staaten. Die Reformen, die Raúl Castro einzuleiten anfing, reichen nach Meinung von Experten nicht aus, um die wirtschaftlichen Probleme zu lösen.

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